Bequeme

Die Bequemen kümmern sich in Sachen Gesundheit nur um das Nötigste. Vorsorge und Früherkennungsuntersuchungen erachten sie zwar als sinnvoll und nehmen Checkup-Untersuchungen mehr oder minder regelmäßig in Anspruch. Darüber hinaus pflegen die Bequemen aber einen eher wenig eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Gesundheit. Bei körperlichen Beschwerden suchen sie in der Regel den Arzt auf, der dann alles weitere veranlasst. Seine Behandlungsempfehlung hat sehr großes Gewicht. Selbstmedikation hat dementsprechend für diese Gruppe einen niedrigen Stellenwert. Die Bequemen sind vergleichsweise wenig markenorientiert und haben im Bereich der OTC-Präparate ein eher geringes Ausgabenvolumen. Gegenüber Heilpraktikern, Homöopathen und Naturmedizin sind sie vergleichsweise wenig aufgeschlossen.
Das Interesse an Informationen zu Gesundheitsthemen ist bei den Bequemen eher unterdurchschnittlich - falls doch Informationsbedarf besteht, wird der Arzt konsultiert.
Die Zufriedenheit mit dem eigenen Gesundheitszustand fällt eher unterdurchschnittlich aus, die Wahrscheinlichkeit chronischer Erkrankungen ist verglichen mit der Gesamtbevölkerung deutlich erhöht. Ein deutlich überdurchschnittlicher Anteil der Bequemen ist Übergewichtig. Über die Geschlechter sind die Bequemen etwa gleichmäßig verteilt, Bildungsniveau und Nettoeinkommen sind durchschnittlich.
      
 


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